Veranstaltungskalender

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Seminar: Sichere Roboter und Cobots - 2490-ÖF - 03.02.2026

In diesem 1,5-tägigen Seminar erfahren Sie wie Robotersysteme und Cobots (Mensch-Roboter-Kollaboration) sicher gestaltet und in Maschinen und Anlagen integriert werden (Ende 12:00 Uhr).


Industrieroboter spielen eine zentrale Rolle in der modernen Produktion, stellen aber auch spezifische Sicherheitsanforderungen an Hersteller, Integratoren und Betreiber. Das Seminar vermittelt Ihnen umfassendes Wissen zur sicheren Integration und zum Betrieb von Industrierobotern und Anlagen. Sie erfahren, wie Sie typische Gefahrenquellen erkennen, Schutzmaßnahmen planen und die Vorgaben der EN ISO 10218-1 und 10218-2 konform umsetzen können.

Kollaborative Robotersysteme (Cobots) bieten einzigartige Vorteile für die direkte Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. Sie erfordern jedoch ein hohes Maß an sicherheitstechnischem Wissen. Im  Seminar lernen Sie praxisnah, die spezifischen Anforderungen an Mensch-Roboter-Kollaborationen (MRK) gemäß ISO/TS 15066 und EN ISO 10218-2 umzusetzen. Von der Risikobeurteilung bis zur Integration in die Produktion erhalten Sie praxisnahes Wissen.

Seminarprogramm

"Klassische" Industrierobotik

  • Kurzüberblick rechtlicher und normativer Zusammenhänge
  • Roboterspezifische Rechtsgrundlagen: Welche Pflichten haben Hersteller, Integrator und Betreiber? Klärung der jeweiligen Verantwortlichkeit, um Rechtskonformität und Sicherheit zu gewährleisten.
  • Welche Aufgaben Hersteller oder Integratoren von Robotersystemen nach der Maschinenverordnung in Bezug auf die CE-Kennzeichnung haben,  u.a. die bestimmungsgemäße Verwendung und die vorhersehbare  Fehlanwendung von Roboteranlagen.
  • Definition und Abgrenzung der Begriffe „Maschine“, „unvollständige  Maschine“ und „Gesamtheit von Maschinen“, um Zuständigkeiten klar zu  verstehen.
  • Welche Änderungen und neue Inhalte sich durch die Neufassung der Normenserie EN ISO 10218 ergeben.

Technische Anforderungen an die Integration

  • Identifikation der Gefahren bei Industrierobotern: unerwartete Bewegungen, Zutritt zum Gefahrenbereich, LogOut-TagOut und Gefahren an den Mensch-Maschine-Schnittstellen (Material Entry-Exit).
  • Die Wahl der sicheren Betriebsart: T1, T2, Automatikbetrieb, Zustimmschalter, Sonderbetriebsarten, Lead Through vs. Hand Guiding.
  • Wie trennende und nicht trennende Schutzeinrichtungen an Roboteranlagen einzusetzen sind. Welche Maßnahmen bei schwereinsehbaren Roboterzellen eingesetzt werden können.
  • Anwendung sicherheitsrelevanter Funktionen wie z.B. „Protective Stop“ „Safe Speed“ und Not-Halt.
  • Dem Roboter Grenzen setzen: elektronische Begrenzung des Bewegungsraumes (“SafeZone“) und „Rammschutz“.
  • Welche Anforderung die EN ISO 13849-1 an die funktionale Sicherheit stellt.

Kollaborative Roboterapplikationen (Cobots)

  • Grundlagen der Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK)
  • Vorzüge der Mensch-Roboter-Kollaboration im Arbeits- und Gesundheitsschutz.
  • Bauarten von Cobots und heute gebräuchliche Cobot-Modelle. Wo eignen sie sich gut und wo sind sie weniger geeignet oder könnten zur Gefahr werden?
  • Technische Anforderungen an Cobots nach ISO/TS 15066 im Überblick.
  • Kollaborierender Betrieb, Betrieb ohne Schutzzaun oder koexistierender Betrieb: Wo liegen die Unterschiede in den Sicherheitskonzepten?
  • Eine Abgrenzung zu Cobots: Was ist der Unterschied zu Servicerobotern?

Biomechanische Grenzwerte

  • Warum biomechanische Grenzwerte einzuhalten sind.
  • Wie Kraft- und Druckbegrenzung für eine sichere Anwendungen eingesetzt werden und wie diese in der Praxis gemessen werden.
  • Schmerzeintrittswerte, Schmerztoleranzwerte und Grenzwerte für Verletzungen. Wo die gesetzlichen Hürden liegen.
  • Quasistatische (Klemmen) und transiente (Stoßen) Grenzwerte. Worauf es in der Praxis ankommt.

Integration von Cobots in Produktionsprozesse

  • „Cobots sind ungefährlich“ – Mythos oder Realität? Die Besonderheiten bei der Risikobeurteilung von Cobot-Anlagen.
  • Auswahl des richtigen Cobots für die spezifische Anwendung: Auf welche Sicherheitsmerkmale zu achten ist.
  • Konstruktive Besonderheiten: Geschwindigkeit, Kantengeometrie, Anordnung von Bedienplätzen.
  • Anforderungen an Steuerungen und Parametrierung der sicherheitstechnischen Grenzwerte.
  • Welche Dokumente für Cobot-Anlagen an den Benutzer zu übergeben sind.
  • Herausforderungen kollaborativer Anwendungen und praktische Ansätze zur Überwindung – Damit das Cobot Projekt nicht in einer Sackgasse endet.
  • Wiederkehrende Prüfungen beim Endkunden: Wie der Integrator den sicheren Betrieb der Anlage unterstützen kann.
  • Beispiele von Cobot-Anwendungen und Best Practice.

Für die Beantwortung von Fragen und für Diskussionen sind Zeiten eingeplant. Die Praxisbeispiele und Fragen der Teilnehmenden beleben den Seminarablauf!

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Entsorgungsfachbetriebe Grundkurs - 37 - 03.02.2026

Bundesweit staatlich anerkanntes, viertägiges Fachkundeseminar zum Erwerb der Fachkunde für Leitungs- und Aufsichtspersonal von Entsorgungsfachbetrieben


Bundesweit staatlich anerkanntes Fachkundeseminar zum Erwerb der Fachkunde für Leitungs- und Aufsichtspersonal von:

1. Entsorgungsfachbetrieben (gemäß § 9 EfbV)

Ein Entsorgungsfachbetrieb ist ein freiwilliges Instrument für die Entsorgungswirtschaft zum Qualitätsnachweis und zur Vereinfachung einiger abfallrechtlicher Vorschriften (z. B. privilegiertes Verfahren). Sehr viele Unternehmen schreiben in ihren Leitlinien fest, ausschließlich Entsorgungsfachbetriebe zu beauftragen. Inhaber, sofern sie Leitungsfunktionen innehaben, sowie das klassische Leitungs- und Aufsichtspersonal müssen den vorliegenden Fachkundekurs absolviert haben. Eine zweitägige Auffrischung ist gemäß § 11 EfbV alle zwei Jahre erforderlich.

2. Sammlern und Beförderern (gemäß § 5 AbfAEV)

Sammler und Beförderer von gefährlichen Abfällen benötigen gemäß § 54 KrWG eine Beförderungserlaubnis. Hierzu ist gemäß § 5 AbfAEV zwingend die Teilnahme am vorliegenden Seminar erforderlich. Eine Fortbildung ist gemäß § 5, Abs. 3 AbfAEV alle drei Jahre notwendig.

Händler und Makler von gefährlichen Abfällen benötigen gemäß § 54 KrWG eine entsprechende Erlaubnis. Hierzu ist gemäß § 5 AbfAEV zwingend die Teilnahme am vorliegenden Seminar erforderlich. Eine Fortbildung ist gemäß § 5, Abs. 3 AbfAEV alle drei Jahre notwendig.

4. Abfallbeauftragten mit zusätzlichem eintägigen Aufbaukurs (im Sinne des § 60 KrWG)

Ortsfeste Sortier-, Verwertungs- oder Beseitigungsanlagen benötigen gemäß § 59 KrWG einen Abfallbeauftragten. Wer das vorliegende Seminar besucht hat, kann mit einem Aufbautag die Qualifikation zum Abfallbeauftragten ablegen. Dies ist vor allem für kleine und mittlere Entsorgungsunternehmen interessant, da es hier aufgrund der Personalstärke zu Mehrfachfunktionen kommt.

5. Deponien mit zusätzlichem eintägigen Aufbaukurs (im Sinne des § 4 DeponieVO)

Für Leitungs- und Aufsichtspersonal von Deponien verlangt § 4 DeponieVO ein eigenständig anerkanntes Fortbildungsseminar (eintägig), welches alle zwei Jahre besucht werden soll. In Verbindung mit dem vorliegenden Seminar ist dies als Grundlagenschulung für Neu- und Quereinsteiger im Deponiebereich anzusehen.

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Auditierung von Entsorgungsunternehmen - 614 - 03.02.2026

Eintägiger Zertifikatslehrgang zur Kontrolle der Einhaltung von rechtlichen Anforderungen bei Entsorgungspartnern


Nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz sind sowohl die Unternehmen, die Abfall erzeugen, als auch die, die ihn besitzen, dafür verantwortlich, dass der Abfall ordnungsgemäß entsorgt wird. Das bedeutet, dass Ihr Unternehmen für den Abfall verantwortlich bleibt, bis er tatsächlich verwertet oder beseitigt ist. Auch wenn Sie einen Entsorgungsfachbetrieb beauftragen, entbindet Sie das nicht von Ihrer Haftung.

Deshalb ist es wichtig zu überprüfen, wie Ihr Entsorgungspartner mit Ihren Abfällen umgeht und ob er alle rechtlichen Anforderungen einhält. Um Rechtssicherheit zu gewährleisten, sollten Sie Audits bei dem Entsorgungsunternehmen durchführen.

In diesem Lehrgang lernen Sie die rechtlichen Grundlagen sowie die Vorgehensweise zur Durchführung von Audits und welche Prüfinhalte dabei wichtig sind.

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Entsorgungsfachbetriebe - Fortbildung nach EfbV/AbfAEV - EX/A35/40301306/03022026-1 - 03.02.2026

Behördlich anerkannt nach § 9 Abs. 3 EfbV und § 5 Abs. 3 AbfAEV


Inhalt

Neueste Entwicklungen und Überblick über die Änderungen im Abfallrecht und in anderen relevanten Rechtsbereichen

KrWG und untergesetzliche Regelwerke sowie sonstige relevante Vorschriften

Haftungs- und strafrechtliche Risiken im Entsorgungsbereich

Gefährlichkeit von Abfällen, Zuordnung zum Abfallkatalog

Nachweisverfahren, Registerführung

Anforderungen an den Transport von Abfällen

Erfahrungsaustausch für verantwortliche Personen in Entsorgungsbetrieben

Nutzen

Mit diesem behördlich anerkannten Lehrgang erhalten Sie Ihren Fachkundenachweis als verantwortliche Person in einem Entsorgungs- oder Entsorgungsfachbetrieb. Sie erfüllen damit die Anforderungen des Fachkundenachweises nach § 9 Abs. 3 EfbV bzw. § 5 Abs. 3 AbfAEV. Weiterhin aktualisieren Sie Ihre Kenntnisse über Änderungen und Neuerungen relevanter Rechtsvorschriften. Sie erlangen eine hohe Rechtssicherheit bei der Anwendung und Umsetzung umweltrelevanter Vorschriften. Sie bekommen wertvolle Hinweise zu geplanten Rechtsvorschriften und ihren Auswirkungen auf die betriebliche Praxis.

Nach erfolgreicher Teilnahme an diesem behördlich anerkannten Lehrgang erhalten Sie eine Bescheinigung als Nachweis. Unser Lehrgang vermittelt Ihnen aktuelle Kenntnisse und Rechtsvorschriften. So minimieren Sie erheblich die Haftungsrisiken.

Zielgruppe

Verantwortliche Personen nach der Entsorgungsfachbetriebe- bzw. Anzeige- und Erlaubnisverordnung, die die Voraussetzungen nach § 9 Abs. 1 oder Abs. 2 EfbV bzw. § 5 Abs. 1 oder Abs. 2 AbfAEV erfüllen und bereits an einem Grundlehrgang nach § 9 Abs. 2 Nr. 3 EfbV (alt) oder § 9 Abs. 1 Nr. 3 EfbV (neu) bzw. § 5 Abs. 1 AbfAEV teilgenommen haben und/oder sich gemäß § 9 Abs. 3 EfbV mindestens alle 2 Jahre bzw. nach § 5 Abs. 3 AbfAEV mindestens alle 3 Jahre fortbilden müssen

Voraussetzungen

Zum Besuch der Veranstaltung sind keine Voraussetzungen notwendig.

Zeit

08:30 - 16:00

Max. Teilnehmerzahl

25; Teilnahmegebühr inkl. Fachbuch Abfallrecht - Sammlung wichtiger Vorschriften mit Kreislaufwirtschaftsgesetz.
Anwesenheitspflicht. Die Teilnahmebescheinigung wird nur ausgestellt, sofern die teilnehmende Person nicht mehr als eine Unterrichtseinheit (45Min.) abwesend, bzw. offline war.

Abschluss

Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie; Behördlich anerkannte Bescheinigung

Nettopreis

940 EUR

MwSt. in %

19

MwSt. in EUR

178.6 EUR

Bruttopreis

1118.6 EUR

Ansprechpartner

Herrn Kai Simon Mohr
+49 4085571211
akd-hh@tuev-nord.de
weitere Informationen

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Produktsicherheitsbeauftragter (TÜV), PSB/PSCR - Grundlagen - EX/A44/20401601/03022026-1 - 03.02.2026

Produktsicherheit und Produktintegrität


Inhalt

Grundlagen und Kenntnisse des Produktsicherheitsbeauftragten
- Produktsicherheit als Teil des Compliance-Managements
- Haftung für fehlerhafte Produkte, Übersicht zu den Rechtsgebieten
- Produktsicherheitsgesetz und behördliche Marktüberwachung
- Vertragliche Haftung, Sachmängelhaftung SMG, BGB § 280, § 311, § 241
- Gesetzliche Haftung (Produzentenhaftung), Produkthaftungsgesetz und BGB § 823
- Umgang mit Qualitätssicherungsvereinbarungen (QSV)
- Umgang mit Produkthaftpflichtversicherungen
- Haftungs- und Strafbarkeitsrisiken für die Verantwortlichen
- Anforderungen an gerichtsfeste Dokumente und Qualitätsnachweise (Aufzeichnungen)
- Organisationspflichten im Produktentstehungsprozess und im Rahmen der Produktbeobachtung

Aufgaben und Kompetenzen des Produktsicherheitsbeauftragten
- Stellenbeschreibung des Produktsicherheitsbeauftragten
- Pflichten des Unternehmens
- Aufgaben, Kenntnisse und Befugnisse des PSB
- Anforderung an rechtssichere Dokumente
- Korrektur-Maßnahmen mit dem 8D Prozess
- Übersicht von Methoden zur Problemlösung
- Risikobewertung von Produkten und Prozessen

Nutzen

In der Schulung Produktsicherheitsbeauftragter (TÜV), PSB/PSCR - Grundlagen erhalten Sie einen Überblick über Qualitätsmethoden und Qualitätstechniken.
Durch steigende Produktkomplexität und wachsende gesetzliche Anforderungen steigen die Verbrauchererwartungen an die Produktsicherheit weltweit. Gleichzeitig wächst die Anzahl von Produktrückrufen permanent. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, sollten Produktsicherheitsbeauftragte (PSB) mit den nötigen gesetzlichen Anforderungen vertraut sein und Prozesse unter produktsicherheitsrelevanten Gesichtspunkten bewerten können.

In der PSB-Schulung berücksichtigen Sie durch Praxisbeispiele Normen, Gesetze und kundenspezifische Anforderungen. Sie lernen die Aspekte von zivilrechtlicher, vertraglicher und außervertraglicher Produkthaftung kennen und können arbeits- und haftungsrechtliche Konsequenzen besser einschätzen. Dazu vermitteln Ihnen unsere Referentinnen und Referenten die gesetzlichen Anforderungen wie das Produktsicherheitsgesetz und das Produkthaftungsgesetz. Ebenso eignen Sie sich Kenntnisse an über die Anforderungen an die Dokumentation und Risikobewertung. Sie können somit künftig selbständig regelmäßige Fertigungs- und Produkt-Checks durchführen. Außerdem lernen Sie, die Ursache möglicher relevanter Abweichungen zu identifizieren und entsprechend entgegenzuwirken.

Als PSB ist es Ihre Aufgabe, sowohl Fehler in der Produktentwicklungsphase als auch während der Fertigung zu vermeiden. So lernen Sie unter anderem Prioritäten zur Beseitigung produktsicherheitsrelevanter Mängel in der Produktentstehungsphase (Fehlerprävention), das Initiieren von Prozess-FMEAs und die Erstellung von ?Lessons-Learned?-Checklisten kennen. Diese dienen Ihnen bei Produktneuanläufen dazu, produktsicherheitsrelevanten Fehlern im Bereich der Fertigungs-, Montage- und Prüfprozesse aus dem Weg zu gehen.

Auch eine schnelle Reaktion auf eventuelle Fehler nach der Auslieferung wird von Ihnen erwartet - die richtige Anwendung von Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit eingeschlossen. Dazu gehört auch, dass Sie beurteilen können, wie hoch die Ausfallwahrscheinlichkeit und -häufigkeit im Fehlerfall ist. Hieraus resultiert die frühzeitige Einbindung des PSB in die Entwicklungs- und Fertigungsprozesse sowie in den Reklamationsprozess (8D-Report).

Mit der PSB-Schulung (TÜV) erhalten Sie eine detaillierte Ausbildung, die auf dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik beruht.

Zielgruppe

Diese Veranstaltung richtet sich an die Geschäftsführung, Technische Leitung, Konstrukteure, Entwicklungsleiter sowie Mitarbeiter des Qualitätsmanagements/der Qualitätssicherung und des Kunden-/Reklamationsmanagements, die die Aufgabe des Produkt

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Service, Wartung und Prüfung von Photovoltaikanlagen - Praxisseminar Messtechnik - EX/A31/30302301/03022026-1 - 03.02.2026

Thermografie und elektrotechnische Messungen nach DIN VDE 0100-600 und DIN VDE 0100-712


Inhalt

Elektrotechnische Messungen nach DIN VDE 0100-600 und DIN VDE 0100-712
- Theoretische Grundlagen bzgl. Messgeräte
- Grundlagen der Prüfung (Besichtigen, Erproben, Messen und Dokumentieren)
- Elektrotechnische Messungen an PV-Anlagen: Erdungsmessung, Prüfung zur Bestätigung der Wirksamkeit des Schutzes durch automatische Abschaltung der Stromversorgung, Niederohmigkeitsmessung, Durchgängigkeit der Leiter, Prüfung des Kurzschlussstroms auf der Gleichspannungsseite, Isolationswiderstandsmessung, Prüfung der Spannungspolarität, Schleifenwiderstands- und Schleifenimpedanzmessung, Prüfung zur Bestätigung der Wirksamkeit des zusätzlichen Schutzes (RCDs -Fehlerstromschutzschalter)
- Beispiele aus der Praxis
- Übersicht geeigneter Messgeräte
- Praktische Durchführung der Messungen (?Live? vor Ort am Messplatz)
- Analyse der Messdaten

Dokumentation gemäß DIN EN 62446-1 (VDE 0126-23-1)
- Fachgerechtes Ausfüllen der Prüfprotokolle (anhand von Beispielen)

Thermografie-Aufnahmen für Service und Wartung von PV-Anlagen
- Physikalisches Basiswissen
- Einflussgrößen auf die Messungen
- Besonderheiten der thermografischen Aufnahmen bei Photovoltaik
- Geeignete und verfügbare Kamerasysteme
- Aufnahmen aus der Praxis mit allen darstellbaren Fehlerbildern (Warme Zellen, Hotspots und deren Ursachen, Diodenfehler, Gebrochene Module)
- Verstringungspläne erstellen mit Thermografie

Anwendung und Analyse von Kennlinienmessungen
- Theoretische Grundlagen der Kennlinienmessung
- Kennlinien von Zellen, Modulen, Strings mit verschiedenen Einflüssen, wie z. B. Verschattung
- Beispiel aus der Praxis und die Ursachen
- Kombination von Kennlinienmessung und Thermografie zur schnellen Fehlererkennung
- Übersicht geeigneter Kennlinienmessgeräte
- Anwendung von Kennlinienmessgeräten
- Analyse von Kennlinien
- Software
- Praktischer Gebrauch eines Kennlinienmessgerätes an einer Musteranlage (bei ungeeignetem Wetter stehen Mustermodule und Stromquellen zur Verfügung)

Nutzen

Im Hinblick auf einen Markt, der sich zunehmend auf erneuerbare Energien konzentriert, bietet Ihnen unsere Photovoltaik-Schulung mit den Schwerpunkten Service, Wartung und Prüfung die perfekte Gelegenheit, Ihr Fachwissen zu erweitern und Ihre Fähigkeiten auf ein neues Niveau zu heben. In dieser Weiterbildung lernen Sie als Elektrofachkraft, Ingenieur oder Ingenieurin sowie als verantwortliche Person für Installation, Inbetriebnahme und Wartung von Photovoltaikanlagen praxisnah und fachgerecht, PV-Anlagen auf dem neuesten Stand zu halten.

Unser Photovoltaik-Seminar besteht neben den theoretischen Grundlagen gemäß den aktuellen Normen DIN VDE 0100-600 und DIN VDE 0100-712 vor allem aus praktischen Übungen. So lernen Sie den fachgerechten Umgang mit modernen Messgeräten kennen, führen wichtige elektrotechnische Messungen durch und wenden die Vorschriften der Sachversicherer, VDE und DGUV in realen Szenarien an. Durch den direkten Einsatz modernster Messtechnik, wie Kennlinien- und Isolationsmessgeräte sowie Wärmebildkameras, erhalten Sie einen tiefen Einblick in die effiziente Prüfung und Wartung von Photovoltaikanlagen.

Darüber hinaus bietet Ihnen unsere Photovoltaik-Weiterbildung die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch mit erfahrenen Fachreferentinnen und -referenten sowie Kolleginnen und Kollegen aus der Branche. Dieser Austausch ist ein wesentlicher Bestandteil des Lernprozesses und bietet Ihnen die Möglichkeit, sich ein umfassendes Bild über aktuelle Praktiken und Herausforderungen bei der Wartung und Prüfung von PV-Anlagen zu machen.

Als Teilnehmerin bzw. Teilnehmer erhalten Sie nach Abschluss unserer Photovoltaik-Schulung eine Teilnahmebescheinigung und einen Sicherheitspass, die Ihre Qualifikation im Bereich Photovoltaikanlagen offiziell bestätigen. Sie unterstreichen Ihr Engagemen

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BKrFQG - Sozialvorschriften & Fahrtenschreiber (theoretische Unterweisung) - Modul 2 - EX/A81/60351301/03022026-1 - 03.02.2026

Anerkannte Weiterbildung nach Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz


Inhalt

Gesetzliche Grundlagen
- Ziel- und Geltungsbereich der VO (EG) Nr. 561/2006
- Arbeitszeitgesetz/rechtliche Grundlagen
- Fahrpersonalgesetz in Verbindung mit Fahrpersonalverordnung
- Lenkzeiten sowie Ruhezeiten und Fahrunterbrechungen gem. Regelungen der VO (EG) Nr. 561/2006

Definitionen
- Mindestalter des Fahrpersonals
- Ausnahmeregelungen
- Haftung des Verkehrsunternehmers

Arbeitszeitnachweise für Fahrzeuge mit mehr als 3,5 t z. GM

Analoges Kontrollgerät
- Techniken des analogen Kontrollgerätes
- Benutzung des Kontrollgerätes

Digitales Kontrollgerät/Gerätetechnik
- Umgang mit dem digitalen Kontrollgerät
- Aufzeichnung/Auswertung

Buß- und Verwarngeldkatalog

2.1 Kenntnis der sozialrechtlichen Rahmenbedingungen und Vorschriften für den Kraftverkehr
2.2 Kenntnis der Vorschriften für den Güterkraftverkehr

Erfahrungsaustausch

Nutzen

Sozialvorschriften im Straßenverkehr dienen dem Schutz der Gesundheit der Fahrer und der Sicherheit des Straßenverkehrs. Das steigende Verkehrsaufkommen auf den Straßen führt bei Fahrern, die Personenbeförderungen oder Gütertransporte durchführen, zu einer immer stärkeren Belastung am mobilen Arbeitsplatz Kraftfahrzeug". Durch Nichtbeachtung dieser Vorschriften gefährden Fahrer nicht selten sich und andere. Die Vorschriften gelten unabhängig davon, ob die Fahrer selbstständig oder als Arbeitnehmer tätig sind. Sie müssen unabdingbar von den Fahrern eingehalten bzw. beachtet werden. Verstöße gegen die Vorschriften werden deshalb in ganz Europa mit hohen Bußgeldern geahndet. Ziel dieser Vorschriften ist, die Verkehrssicherheit zu steigern, den Arbeitsschutz der Fahrer zu verbessern und Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden.

In unserer Veranstaltung helfen wir Ihnen auf verständliche Weise, das aktuelle Vorschriftenwerk richtig einzuordnen, Zusammenhänge zu erkennen und die notwendigen Schritte zu planen und durchzuführen.

Dieses Ausbildungsmodul zählt zum Themenbereich: Anwendung der Vorschriften.

Zielgruppe

Gewerbliche Kraftfahrer von LKWs mit mehr als 3,5 t zulässiger Gesamtmasse und deren Kombinationen, Fahrzeugführer von Kraftomnibussen mit mehr als 8 Fahrgastplätzen

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Fortbildung für Umweltmanagement-Auditoren und Umweltmanagement-Beauftragte - EX/A36/40101206/03022026-1 - 03.02.2026


Inhalt

1. Tag
Umwelt-, Energie- und Sicherheitsrecht aktuell
- Überblick über rechtliche Strukturen (Strafrecht, Haftungsrecht, Verwaltungsrecht)
- Anforderungen an die betriebliche Organisation
- Darstellung relevanter rechtlicher Änderungen
- Umsetzung in die betriebliche Praxis anhand teilnehmerspezifischer Fragestellungen

2. Tag
Umweltmanagement aktuell
- DIN EN ISO 14001
- Ausgewählte Normenanforderungen in der praktischen Umsetzung
- Umweltaspekteermittlung, Umweltkennzahlen, Umweltleistungsbewertung,
Lebenswegbetrachtungen
- Verfahren zur nachhaltigen Sicherung der Einhaltung bindender Verpflichtungen
- Risikobasierte Managementsystemansätze
- Synergien zu anderen Managementsystemen sowie Integrationsstrategien

EMAS und Nachhaltigkeit
- EMAS 2017 - synergetische Betrachtungen, zusätzliche Anforderungen und ?Mehrwert?

Umweltaudits in der Praxis
- Kommunikationsstrategien und Praxisübungen

Nutzen

In unserer Fortbildung erhalten Sie einen Überblick über relevante Änderungen im Umweltrecht und angrenzenden Rechtsbereichen. Dabei berücksichtigen unsere Referenten teilnehmerspezifische Anforderungen. Sie erhalten einen Überblick über wesentliche Anforderungen der ISO 14001. So werden Umweltkennzahlen thematisiert, die Sie beim Aufbau und der Pflege Ihres Umweltmanagementsystems unterstützen. Das Seminar richtet sich dabei an Umweltmanagement-Auditoren und Umweltmanagement-Beauftragte.

Nach der Fortbildung sind Sie in der Lage, Umweltaspekte zu ermitteln und zu bewerten. In Verbindung mit anderen Managementsystemen können Sie Integrationsstrategien ableiten und erkennen Verbesserungspotenziale für die Planung und Durchführung Ihrer Audits.

Zum Abschluss des Seminars für Umweltmanagement erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, die Sie als Fortbildungsnachweis für interne Auditoren verwenden können.

Zielgruppe

Die Fortbildung richtet sich an Umweltmanagement-Auditoren und Umweltmanagement-Beauftragte, die ihre Kenntnisse aktualisieren und vertiefen möchten. Fachlich Interessierte aus anderen Bereichen (Industrie, Behörden, Sachverständige), die inhaltliche Vorkenntnisse aufweisen, sind ebenfalls angesprochen.

Zeit

09:00 - 16:30

Max. Teilnehmerzahl

16

Abschluss

Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie;

Nettopreis

1060 EUR

MwSt. in %

19

MwSt. in EUR

201.4 EUR

Bruttopreis

1261.4 EUR

Ansprechpartner

Frau Luna Wichmann
0511 998-61433
akd-h@tuev-nord.de
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Verantwortliche technische Führungskraft - EX/A41/50201801/03022026-1 - 03.02.2026

Relevante Gesetze und Rechtsnormen für VTFK


Inhalt

Rechtliche Grundlagen
- EG-Recht und nationales Recht

Wichtige Bestimmungen im Detail
- Arbeitsschutzgesetz
- Arbeitssicherheitsgesetz
- Produktsicherheitsgesetz (ProdSG)
- Arbeitsstättenverordnung
- Betriebssicherheitsverordnung
-Ausgesuchte Unfallverhütungsvorschriften

Verantwortung und Haftung:
- Pflichten der Arbeitgeber
- Pflichtenübertragung
- Pflichten der Führungskräfte (z. B. Technische Leiter)
- Pflichtenverstöße
- Strafrechtliche Haftung
- Ordnungswidrigkeitsrechtliche Haftung
- Arbeitsrechtliche Haftung
- Zivilrechtliche Haftung
- Möglichkeit der Versicherung

Schwerpunktthemen mit praktischen Beispielen
- Aufbau einer geeigneten Arbeitsschutzorganisation
- Die Gefährdungsbeurteilung
- Sicherheit durch Betriebsanweisungen und Unterweisungen
- Prüfungen von Anlagen und Betriebsmitteln

Erforderliche Dokumentation

Nutzen

In unserem Seminar für verantwortliche technische Führungskräfte (VTFK) zeigen wir Ihnen die für Ihr Tätigkeitsfeld relevanten Rechtsnormen auf. Ganz gleich, ob Sie neu als technische Führungskraft einsteigen oder Ihr Wissen auf den neuesten Stand bringen wollen: Als VTFK ist es wichtig, dass Sie alle wichtigen Gesetze und Vorschriften kennen und sicherstellen, dass Ihr Team diese einhält.

In unserem Seminar erhalten Sie einen umfassenden Überblick über Ihre vielfältigen Aufgaben als technische Führungskraft sowie praktische Tipps und Tricks, wie Sie diesen erfolgreich nachkommen. Sie erfahren, wie Sie diese Verantwortung wahrnehmen können, sodass sich ein messbarer wirtschaftlicher Erfolg einstellt.

Unsere Referentinnen und Referenten vermitteln Ihnen die theoretischen Grundlagen anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis.

Sie setzen unter anderem die Schwerpunkte bei den Themen EU- und nationales Recht, z. B. EU-Maschinenrichtlinie, Arbeitsschutzgesetz, Produktsicherheitsgesetz, Betriebssicherheitsverordnung, Arbeitsstättenverordnung sowie Verantwortungs- und Haftungsmöglichkeiten. Themen wie die Gefährdungsbeurteilung, Fremdfirmenkoordination und die sachgerechte Prüfung von Anlagen und Betriebsmitteln runden das technische Führungskräfte-Seminar ab.

Innovative Unterrichtsmaterialien erleichtern es Ihnen, das theoretische Wissen im beruflichen Alltag umzusetzen. Während der Schulung haben Sie ausreichend Zeit, sich mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auszutauschen und zu vernetzen.

Als Fachkraft für Arbeitssicherheit erfüllen Sie mit diesem Seminar Ihre Fortbildungspflicht. Als technische Führungskraft weisen Sie mit unserer Teilnahmebescheinigung nach, dass Sie auf dem aktuellen Stand der Gesetzte und Verordnungen sind.

Zielgruppe

Verantwortliche der Geschäfts-/Unternehmensleitung, technisches und weiteres Führungspersonal, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und sonstige interessierte Personen.

Zeit

09:00 - 16:30

Max. Teilnehmerzahl

16; Das Seminar kann als Fortbildung für Fachkräfte für Arbeitssicherheit angesehen werden. Es richtet sich speziell an technische Führungskräfte. Führungskräfte, jedoch sind auch Führungskräfte aus anderen Bereichen gern gesehen. Führungskräfte der Elektrotechnik verweisen wir auf das Seminar Verantwortliche Elektrofachkraft

Abschluss

Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie;

Nettopreis

1090 EUR

MwSt. in %

19

MwSt. in EUR

207.1 EUR

Bruttopreis

1297.1 EUR

Ansprechpartner

Frau Judith Bach
0351 20543615
akd-dd@tuev-nord.de
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FMEA-Schulung: Risikoanalyse mit der FMEA-Methode - EX/A31/20201902/03022026-1 - 03.02.2026

FMEA-Methode professionell anwenden - von der Theorie in die Praxis


Inhalt

Einführung und Ziele
- Bedeutung und Ziel der FMEA
- Rechtliche Relevanz und Nutzen
- Änderungen und Regeln
- FMEA-Arten
- Die FMEA-Planung (7 Schritte)

FMEA-Arten
- Risikoanalysen
- Design-FMEA
- Prozess-FMEA
- Anforderungen der Kundinnen und Kunden
- Monitoring und System Response MSR

Grundlagen und Moderation
- Aufgaben des Moderators bzw. der Moderatorin
- Rollen und Aufgaben
- Arbeiten mit dem Tool
- Vorstellung eines Fallbeispiels
- Festlegen des Betrachtungsumfanges S1

Durchführung einer FMEA
- Strukturanalyse S2
- Funktionsanalyse S3
- Fehleranalyse S4
- Risikoanalyse S5
- Optimierung S6 und Dokumentation S7

Lessons Learned

Nutzen

Sie erwerben in der FMEA-Schulung die Kompetenz, die FMEA-Methode zur Risikoanalyse in der Produkt- und Prozessentwicklung einzusetzen. So erkennen Sie frühzeitig Fehlerquellen in Ihrer Produkt(design)- und Prozessentwicklung. Somit gelingt es Ihnen, Fehlerkosten zu senken und die Kundenzufriedenheit zu sichern. Durch den systematischen Einsatz der Design- und Prozess-FMEA (DFMEA und PFMEA) verfolgen Sie eine Strategie der Fehlervermeidung und festigen das Vertrauensverhältnis in Zusammenarbeit mit Ihren Kundinnen und Kunden.

Im FMEA-Training unserer TÜV NORD QM-Factory lernen Sie die Anforderungen und Systematik der FMEA (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse) kennen und in der Praxis anzuwenden. Sie erfahren, wie Sie die sieben Schritte für eine strukturierte FMEA-Planung umsetzen können. Zusätzlich werden die einzelnen FMEA-Arten näher betrachtet. Hierzu werden verschiedene Excel-Tools und Bewertungsmethoden eingesetzt.

Unsere Fachdozentinnen und -dozenten behandeln mit Ihnen die erforderlichen FMEA-Methoden, die in jedem einzelnen Schritt anzuwenden sind. Auf Basis der neuen AIAG/VDA-FMEA-Harmonisierung und weiterer Methoden führen Sie mit mehreren Excel-Tools die Bewertung der einzelnen Risiken im Produktdesign, im Herstellprozess oder im Dienstleistungsprozess durch und lernen die Bewertungstabellen kennen. Ebenso werden die kundenspezifischen Anforderungen (CSR) und die Besonderen Merkmale (BM) berücksichtigt. Dadurch erhalten Sie professionelle und nachvollziehbare Unterstützung, das gelernte Wissen aus der FMEA-Schulung direkt in Ihrem Unternehmen umzusetzen.

Zielgruppe

Diese Schulung richtet sich an Mitarbeiter und Führungskräfte aus produzierenden Branchen, die in der Qualitätssicherung, im Qualitätsmanagement sowie in der Produkt- und Prozess-entwicklung tätig sind. Insbesondere Qualitätsbeauftragte (QB), Qualitätsmanager (QM), Prozessverantwortliche, Entwicklungsingenieure und Qualitätsplaner, die die FMEA-Methode erlernen und systematisch umsetzen wollen.

Voraussetzungen

Zum Besuch der Veranstaltung werden keine FMEA-Kenntnisse vorausgesetzt.

Zeit

09:00 - 16:30

Max. Teilnehmerzahl

16;

Wenn die Möglichkeit besteht, bringen Sie bitte zum Seminar ein Laptop und das Handbuch FMEA (AIAG&VDA) mit. Für die Praxisübungen erhalten Sie Excel Tools. 



Bitte informieren Sie sich über weitere Core Tools in unserer TÜV NORD QM-Factory.

Abschluss

Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie

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Seminar: Strategisches Geschäftsprozessmanagement - EX/A45/20401111/03022026-1 - 03.02.2026

Optimierung und Steuerung Ihrer Geschäftsprozesse für nachhaltigen Erfolg


Inhalt

Einführung in das strategische Prozessmanagement
- Definition und Bedeutung von Prozessmanagement
- Unterschied zwischen operativem und strategischem Prozessmanagement
- Ziele und Nutzen des strategischen Prozessmanagements für Unternehmen

Geschäftsstrategie und Prozesse
- Ansätze zur Strategieentwicklung und -findung (Vision, Mission, Arten von Strategien)
- Zusammenhang zwischen Geschäftsstrategie und Prozessmanagement
- Wie Prozesse zur Erreichung strategischer Unternehmensziele beitragen, unter Einbindung von verschiedenen Ansatzmöglichkeiten
und Grundfragen der Strategieausrichtung in operativen Prozessen, z. B. Behandlung folgender Themen:
a) Umgang mit Lieferanten (Fertigungstiefe, Partner, Auslagerung/Outsourcing, national/international) - Beschaffungsstrategien
b) Organisationsmodelle Entwicklung (V-Methode, Wasserfallmethode, Scrum etc.)
c) Produktionsstrategien:
- Integration von ökologischen Themen in die Produkte und Produktion
- Zielmärkte (nur D oder EU oder USA etc.)
- Zertifizierungen ISO 9001/ISO 9004, IATF 16949, ISO 14001 etc.
- Analyse von Wertschöpfungsketten und deren strategische Bedeutung

Überblick Tools und Techniken des Prozessmanagements
- Einsatz von Prozess-Modellierungs-Software (BPMN, Signavio, ARIS oder andere)
- Verbindung Prozess-Kennzahlen mit BWL-Systemen (Bilanzen, GuV)
- Entwickeln von Key-Performance-Indicator
- Identifikation von Engpässen und Ineffizienzen

Change-Management im Prozessmanagement
- Die Rolle von Change-Management in der Umsetzung strategischer Prozessinitiativen
- Einführung in Prozess-Reengineering
- Widerstände gegen Veränderungen überwinden - strukturelles Veränderungsbewusstsein schaffen für QM und
Prozessmanagement bei GF, FK und MA
- Erfolgsfaktoren für nachhaltige Prozessverbesserungen

Digitalisierung und Zukunftsthemen
- Rolle von Technologie im modernen Prozessmanagement
- Einsatz von Prozessautomatisierungstools (z.B. RPA - Robotic Process Automation)
- Künstliche Intelligenz und Big Data im Prozessmanagement
- Generationsmanagement

Juristische Aspekte im Prozessmanagement
- Verantwortungsklarheit zwischen Prozessverantwortlichen und Abteilungsleitung
- Rolle von Prozessmanagern

Nutzen

In unserem Seminar zum strategischen Geschäftsprozessmanagement lernen Fach- und Führungskräfte praxisnah, wie sie Geschäftsprozesse gezielt analysieren, nachhaltig optimieren und effektiv an den strategischen Unternehmenszielen ausrichten können. Sie erhalten umfassendes Wissen über die wichtigsten Tools und Techniken, um Prozessverbesserungen langfristig erfolgreich umzusetzen. Darüber hinaus bieten wir Einblicke in moderne Ansätze wie Prozessautomatisierung, Digitalisierung und Change-Management sowie die Integration ökologischer Aspekte.

Ein wesentlicher Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Verknüpfung von strategischen Zielen mit operativen Kennzahlen: Sie erfahren, wie Sie strategische Überlegungen und Schlüsselkennzahlen in konkrete operative Prozesskennzahlen übertragen. Die strukturierte Umsetzung der Geschäftsstrategie und deren Integration in das operative Prozessmanagement sind dabei zentral.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Prozessorganisationen sinnvoll mit hierarchischen Linienorganisationen kombinieren können. Dabei lernen Sie auch rechtlich klare Schnittstellen zwischen Leitungsfunktionen und Prozessmanagementfunktionen kennen. Zudem diskutieren wir die Rolle der Digitalisierung: Sie erfahren, wie digitale Technologien nicht nur zur Abbildung von Prozessabläufen genutzt werden können, sondern auch, wie Prozesse nahtlos in IT-Strukturen wie Data Warehouses integriert werden.

Ein weiteres Kernthema des Seminars ist die Schaffung von Awareness für die wachsende Bedeutung des Prozessmanagement

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Datenschutzkoordinator - EX/A44/10151141/03022026-1 - 03.02.2026

DSGVO-Workshop - aus der Praxis zur Umsetzung


Inhalt

Einführung in die Grundlagen des Datenschutzes (DSGVO, BDSG, weitere Rechtsvorschriften)

Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten
- Gesetzliche Regelungen zum Thema ?Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten?
- Pflichtinhalte und optionale Inhalte des ?Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten?
- Praktische Hilfsmittel für die Erstellung von Verzeichnissen der Verarbeitungstätigkeiten
- Schnittstellen zu anderen Dokumentationen

Datenschutzmanagement
- Aufbau eines Datenschutzmanagementsystems für Ihr Unternehmen
- Erstellung wesentlicher Dokumente eines Datenschutzmanagementsystems
- Übersicht von Datenbeständen, Datenklassifizierungen
- Technisch-organisatorische Maßnahmen und Datenschutzprozesse im Unternehmen

Datenschutz-Folgenabschätzungen
- Gesetzliche Regelungen
- Bewertung von Risiken, Einschätzung von Verhältnismäßigkeit und Notwendigkeit der geplanten Maßnahmen

Löschkonzepte
- Systematische Kenntnisse zu Löschanforderungen nach Art. 17 DSGVO
- Datenklassifizierungen: Umgang mit operativen Daten, Systemdaten und Archivbeständen etc.
- Löschen nach DIN
- Umgang mit Berücksichtigung von entgegenstehenden Aufbewahrungspflichten (GOBD, HGB, SGB & Co.)

Auftragsverarbeitungsvertrag
- Vertrag zur Datenverarbeitung im Auftrag nach Art. 28 DSGVO: Notwendige Definition und Grundlagen
- Nachweispflichten in Verbindung mit dem Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)
- Gestaltungsmöglichkeiten und Grenzen der Rechte und Pflichten der Vertragsparteien
- Erstellung eines Vertragsmusters zur Auftragsverarbeitung laut DGSVO

Nutzen

Mit der Einführung der DSGVO sind viele Vorgaben und Aufgaben zur konformen Umsetzung für Betriebe und deren Fachbereiche entstanden. Um diese erfüllen zu können, werden zunehmend Datenschutzkoordinatoren eingesetzt, welche eine unterstützende Funktion innehaben.

Der Datenschutzkoordinator eines Fachbereiches unterstützt in seiner (Zu-)Arbeit Datenschutzbeauftragte somit bei der praktischen Umsetzung, Durchführung und Erstellung von Dokumenten wie Löschkonzepte bis hin zur Implementierung eines Verzeichnisses der Verarbeitungstätigkeiten (VVT) und das Aufsetzen eines Auftragsverarbeitungsvertrags.

Da in den einzelnen Fachbereichen oft keine ausreichenden Kenntnisse über eine fachbezogene DSGVO-konforme Umsetzung der einzelnen Prozesse vorliegen, dient der Datenschutzkoordinator mit seinem fachspezifischen Wissen im Fachbereich und dem geschulten praktischen Wissen des Datenschutzes als Unterstützung. Anforderungen an die DSGVO, aber auch an die Fachabteilung können so effizient umgesetzt und Qualitätsstandards sichergestellt werden.

Insbesondere bei der Verwendung, Speicherung und beim Löschen von Daten unterscheiden sich in Marketing, Vertrieb, Buchhaltung und Personalwesen oft die Praktiken, weshalb eine Zuarbeit von Datenschutzkoordinatoren unabdingbar ist. Die Unterstützungspflicht gem. Art. 38 Abs. 2 der DSGVO schreibt zudem vor, dass in solch einem Fall Personal zur inhaltlichen und organisatorischen Unterstützung eingesetzt werden muss.
Der Datenschutzkoordinator sorgt demnach dafür, dass der Datenschutz fachspezifisch umgesetzt wird, und ermöglicht gleichzeitig, dass die Mitarbeiter in den Fachbereichen ungestört ihren Aufgaben nachgehen können.

In dieser Schulung zum Datenschutz werden Datenschutzkoordinatoren in administrativen sowie subsidiären Aufgaben ausgebildet. Sie eignen sich systematische Kenntnisse zur Umsetzung der DSGVO an.

Anhand konkreter Beispiele aus der Praxis werden in diesem zweitätigen Datenschutz-Seminar Datenschutzkoordinatoren darin geschult, die hohen Anforderungen der DGSVO umzusetzen. Durch Übungen wird dieses Wissen weiter vertieft.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an interne und externe Datenschutzkoordinatoren, Datenschu

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